Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz bot am 22. Mai 2026 die perfekte Kulisse für die spektakuläre Saltatio Mortis Burgentour. Vor den historischen Mauern lieferte Saltatio Mortis eine energiegeladene Show, die das Publikum von der ersten Sekunde an fesselte.
Die Burgentour bringt Saltatio Mortis 2026 genau dorthin, wo Geschichte in den Mauern steckt. Am 22. Mai 2026 war die Festung Ehrenbreitstein an der Reihe. Alte Steine, hoch über dem Rhein, und mittendrin eine Band zwischen Mittelalter und Moderne. Eine bessere Kulisse für Saltatio Mortis gibt es kaum. Schon beim Einlass war klar: Das wird kein normaler Konzertabend. Die Festung gibt den Rahmen vor, den Rest übernimmt die Energie auf der Bühne.
Sobald es auf der Bühne losging, kippte die Anspannung in Vorfreude. Viele Augen Richtung Bühne, kurzes Innehalten, dann der erste Ton. Für einen Abend gehörte die Festung Ehrenbreitstein ganz Saltatio Mortis. Eine Show, die mit Licht, Feuer und Tempo arbeitet, findet hier den perfekten Rahmen.
Vom Intro „Ich habe keine Angst“ bis zum Schluss mit „Wo sind die Clowns?“ gab es keine Schonfrist. Kabuki, Nebel, Sparks. Volle Breitseite von der ersten Sekunde an. „Brunhild“, „Loki“ und „Odins Raben“ setzten den Ton. Mystisch, düster und sofort packend. Dann kam „Heimdall“. Und mit ihm das erste große Feuerwerk. Feuerschalen, Flammenwerfer, Feuerfächer. Die alten Mauern schienen förmlich mitzuglühen. Der Hitzeschwall war bis in die hinteren Reihen zu spüren.
Spätestens bei „Was wollen wir trinken“ ging jede Hand nach oben. Dieser Klassiker von Saltatio Mortis zieht eben immer, egal wie oft man ihn schon gehört hat. Danach folgte der erste echte Höhepunkt. „My Mother Told Me“ und „Valhalla Calling“ brachten das Publikum zum Kochen. Mittendrin schwebte Sänger Alea in einem aufblasbaren Drachenboot durch die Menge. Im Hintergrund loderten die Flammen, vorne reckten sich unzählige Arme. Ein Bild, das hängen bleibt.
Der zweite Block legte noch einmal nach. „Vogelfrei“ öffnete den Circle Pit. Staub, Bewegung, pure Energie. Bei „Für immer jung“ kippte die Stimmung ins Gemeinsame. Viele Stimmen, Fans auf den Schultern, ein einziger großer Chor über der Festung Ehrenbreitstein. Dann die Zugabe. „Finsterwacht“ und „Spielmannsschwur“ beendeten den Abend. Mit Tanz, mit Feuerschwertern und mit einem letzten Chor in die Nacht hinein.
Die Atmosphäre war von Beginn an dicht. Das lag an Saltatio Mortis, aber nicht nur. Die alten Mauern warfen den Sound zurück. Das Feuer spiegelte sich in den Gesichtern. Und das Publikum machte jeden Moment mit. Kein Leerlauf, keine Pause zum Durchatmen. Die Band nahm den Raum sofort ein und gab ihn bis zum Schluss nicht mehr her. Genau das macht den Reiz der Burgentour aus. Moderne Bühnenshow trifft auf Steine, die schon ganz andere Zeiten gesehen haben.
Auch die Dramaturgie stimmte. Erst der düstere, mystische Einstieg. Dann die großen Mitsing-Momente. Danach der harte, schnelle Block mit Circle Pit. Und am Ende der fast feierliche Ausklang. Der Abend hatte eine klare Linie. Nichts wirkte zufällig, alles griff ineinander. So bleibt Spannung bis zum letzten Ton.
Auch das Publikum verdient ein Wort. Es trug die ruhigen Passagen genauso wie die schnellen. Es sang, es sprang, es hielt die Arme oben. Auf der Festung Ehrenbreitstein wurde aus vielen Einzelnen schnell eine einzige Menge. Wer mitsang, wurde Teil des Abends. Wer nur zusah, kam trotzdem nicht zur Ruhe. Genau diese Wechselwirkung zwischen Band und Publikum macht solche Abende aus.
Besondere Momente gab es viele. Das Drachenboot über den Köpfen. Der erste Feuerstoß bei „Heimdall“. Der Circle Pit bei „Vogelfrei“. Und dieser letzte Chor, als die Feuerschwerter durch die Dunkelheit zogen. Jeder dieser Augenblicke hatte sein eigenes Bild. Solche Bilder bleiben. Nicht nur auf der Speicherkarte, sondern vor allem im Kopf.
Dank gilt der Band für eine Show ohne Durchhänger und den Veranstaltern für einen reibungslosen Abend an einem besonderen Ort. Die Festung spielte mit, das Publikum sowieso. Saltatio Mortis lieferte auf der Festung Ehrenbreitstein einen Abend, der lange nachhallt. Laut, heiß und gemeinsam. Genau so muss eine Burgentour klingen.
Für Weils Rockt war ich mit der Kamera dabei. Viel Spaß mit den Bildern!
Feuer und Energie auf der Saltatio Mortis Burgentour
Weitere Information rund um die Band findet Ihr unter www.saltatio-mortis.com
Lust auf noch mehr feurige Momente mit den Spielleuten? Hier gibt es weitere Bilder aus vergangenen Jahren:































































